Friedensblume gegen Boxerfäuste


Muhammad Ali
gegen eine Friedensaktivistin, so lautete das spannende Match bei der 16. WestLicht Foto-Auktion. Mit 26.400 Euro trug am Ende die Boxlegende, die 1961 noch Cassius Clay hieß und von Flip Schulke in perfekter Pose unter Wasser in einem Pool in Miami fotografiert wurde, den Sieg davon (Startpreis: 2.600 Euro).

 

 

 

 

Doch auch Marc Ribouds ikonisches Bild einer Anti-Vietnam Demonstrantin, die 1967 in Washington den Gewehrläufen der Soldaten eine Blume entgegenstreckte, überstieg mit 24.000 Euro seinen Schätzwert beeindruckend deutlich (Startpreis: 2.600 Euro). Das Ergebnis ist der bisher höchste Preis, der bei einer Auktion für eine Fotografie des Künstlers gezahlt wurde.

 

 

Den absoluten Sieg im Preismatch der Auktion trug allerdings ganz lässig der Surrealismus- und Dada-Wegbereiter Marcel Duchamp davon. Das von Irving Penn aufgenommene Porträt, das Duchamp mit Pfeife im Mundwinkel zeigt, war einem Sammler 38.400 Euro wert (Startpreis: 12.000 Euro).

 

 

 

 

Ebenfalls im Spitzenfeld landeten einmal mehr die Fotos von Magnum-Mitbegründer Henri Cartier-Bresson: 14.400 Euro brachte sein berühmter "Eunuch of the Last Chinese Imperial Dynasty" von 1948 ein (Startpreis: 6.000 Euro), 36.000 Euro eine Gruppe von 12 Abzügen aus "The Great Leap Forward", die zehn Jahr später in China entstanden (Startpreis: 15.000 Euro).

 

 

 

 

 

Unter den Losen des frühen 20. Jahrhunderts konnte sich "Das Wasserglas" (Startpreis: 6.000 Euro) des Piktorialisten Heinrich Kühn mit einem Ergebnis von 20.400 Euro großartig steigern.

 

 

 

 

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