Weltrekorde bei WestLicht Jubiläumsauktionen:


384.000 Euro für die früheste Nikon-Kamera

Von 90.000 auf 384.000 Euro kletterte eine Nikon One und erzielte damit den bisher höchsten Preis, der jemals für eine Kamera des japanischen Traditionsherstellers bei einer Versteigerung gezahlt wurde. 

Bei dem Rekordlos handelt es sich um das weltweit früheste bekannte Exemplar einer Nikon Kamera. Sie wurde im April 1948 hergestellt und ist die dritte je von Nikon produzierte serienmäßige Kamera. Ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk, denn die Firma Nikon feiert 2017 ihr 100-jähriges Jubiläum.

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Erwartungsgemäß erzielten auch zahlreiche Lose aus dem Hause Leitz/Leica Bestpreise: Auf 78.000 Euro kletterte die bei 24.000 Euro gestartete Leica M3 Schwarz Lack Nr. 915252 „Herbert List“ aus dem Jahre 1958. Mit dieser Leica fotografierte der berühmte deutsche Magnum Fotograf viele Jahre lang für Magazine wie Vogue, Harper's Bazaar und Life.




Gefragt waren auch Raritäten wie zwei bis dato unbekannte Rifle Gewehrkameras, die von E. Leitz New York hergestellt und im Juli 1938 der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Das RITOO Gewehr mit dem 20 cm Telyt-Objektiv wurde mit 80.000 Euro ausgerufen, die zweite Version des RITEL mit dem 40 cm Telyt-Objektiv mit 90.000 Euro. Beide Lose erzielten am Ende spannender Bietergefechte jeweils 168.000 Euro.



Für einen Höhepunkt unter den Losen aus der Frühzeit der Fotografie sorgte der seltene Lumière Cinématographe. Diese erste Filmkamera, die gleichzeitig auch Projektor ist, konnte um 90.000 Euro verkauft werden (Startpreis: 40.000 Euro).